In weiß hätte ich es sofort haben können, aber ich wollte eben blau. Und darum muß ich nun fingernägelkauend vor meinem alten Läppi sitzen und ein wenig rumhibbeln.
Aber ich komme auch mit dem Hintergrund zu meinem NaNoRoman sehr gut voran. Nachdem ich mich spontan für eine Verlegung des Schauplatzes von New York nach London entschlossen habe, geht es sogar wesentlich besser. Ich war in London, bin durch die Straßen gelaufen, habe die Luft geatmet, die Menschen gesehen, die U-Bahn, das Verkehrschaos erlebt und mich stundenlang in den Museen der Stadt herumgetrieben. Das kann ich von New York nicht behaupten, also lasse ich besser die Finger davon. Denn auch wenn das ganze ein "unrealistischer" Vampirroman wird, er ist in unserer realen Welt angesiedelt und da möchte ich eben lieber über etwas schreiben, das ich kenne. Außerdem kann ein Teil des Romanes dann in Oxford spielen und nicht in irgendeiner plöden amerikanischen Eliteuni
Und dann hatte ich vor zwei Tagen die absolut geniale Idee, was meinen Plot im Plot angeht: der Roman handelt von einer Autorin, die einen Roman schreibt. Also brauchte ich die Habdlung dieses Romanes. Und da fiel mir der Plot eines lange ad acta gelegten Vampirromanes ein. Das ganze hatte damals einen leichten Krimi/Mystery Touch und nun baue ich das alles so um, das noch eine Spur Thriller hinzukommt. Voila, fertig ist die Handlung in der Handlung. Denn das hat mir wirklich noch Kopfzerbrechen bereitet. Aber da der alte Roman sowieso nur als Fragment existiert, ist es nicht schade drum, die Geschichte in meinem NaNoprojekt zu verwursten.
Jetzt muß ich nur noch die Frage der Perspektive für mich lösen und dann kann der November bald kommen. Obwohl die Recherche gerade noch läuft, da mache ich mir nichts vor. Mir fehlen noch ein paar grundlegende Fakten, hauptsächlich über London, die ich in den nächsten Wochen aber recherchiere und dann ist die Wissenslücke auch gestopft. Es lebe Google Earth, sag ich da nur.
