Eigentlich sollte dieses Blog doch eine gewisse Kontinuität vorweisen, aber nun habe ich doch seit Oktober nichts mehr hier geschrieben. Die Betonung muß dabei auf hier liegen. Denn ich habe sehr wohl geschrieben. Nicht nur an meinem Vampir-Werwolf-Mage-Projekt Underdark, sondern auch noch im November an meiner Vampirbeißerveräppelung. Und seit einigen Tagen habe ich auch das Opus wieder aus der Schublade geholt.
Aber all das (und eine große Prioritätenverschiebung in meinem Privatleben) haben mich einfach einwenig vom bloggen abgehalten. Da es nun mit dem Opus weitergeht, muß ich mir auch wieder ernsthaft Gedanken über die Webseite machen.
Am Wochenende bekam ich einige gute Hinweise, die mein ewiges erstes Kapitel eigentlich aus dem Teufelskreis des dauernd Neuschreibens rausreißen müssten und ich habe wirklich wieder Spaß an meiner Welt.
Gleichzeitig stecke ich bis über beide Ohren in Arbeit und versuche, mehreren Dingen gleichzeitig gerecht zu werden. Nicht ganz einfach, wenn nicht eine Sache auf der Strecke bleiben soll.
Und nun habe ich auch noch ein weiteres Projekt, welches so langsam konkrete Gestalt annimmt. Schon vor Jahren hatte ich die Idee zu einer Space Opera, die aber dann schlichtweg zugunsten der Fantasy auf die Seite gelegt wurde. Nun aber gab es ein paar blitzartige Einfälle, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Also muß ich mich jetzt zumindest soweit aufraffen, daß ich den Plot in Stichpunkten aufschreibe, damit ich auch später noch von meinen tollen Einfällen profitieren kann. Eines weiß ich jetzt schon: es wird Raumschlachten geben und Dogfights. Wenn ich ja eines toll finde, dann Kämpfe zwischen kleinen, wendigen Jägern - vermutlich bin ich da von Michael Stackpole und seinen ausgezeichneten Kampfschilderungen in den X-Wing Romanen infiziert.
Die Geschichte wird auf mehrere Bände angelegt, das weiß ich auch schon - es soll nicht nur Charakterentwicklung geben, sondern auch erkennbarer technologischer Fortschritt in verschiedenen Epochen. Gut, das klingt jetzt mindestens nach Asimovs galaktischem Imperium oder der Ringwelt. Ganz so extrem wird es nicht, aber die Geschichte wird einen Zeitraum von etwa 150 Jahren umfassen, da ist ein wenig Entwicklung möglich.
Fest steht, ich freue mich darauf, endlich meine Space Opera schreiben zu können - vermutlich mußten einfach gut 20 Jahre dafür ins Land gehen (so alt sind die ersten Entwürfe). Lieber spät, als nie, würde ich zu behaupten wagen.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Kontinuinuinuum
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