Eine Frage, die man häufiger gestellt bekommt, sobald man sich als Fantasyschreiber "ge-outet" hat.
Den ersten Teil der Frage zu beanworten, finde ich gar nicht so schwer:
1. Es macht mir Spaß
2. Ich möchte einmal genau das Buch zustande bringen, das ich selber immer schon lesen wollte.
Ich bin das, was man wohl als Vielleser bezeichnen kann: 2-3 Bücher in der Woche sind mein normaler Schnitt, wenn ich von Seitenzahlen zwischen 250 und 800 Seiten ausgehe. Früher waren es eher 4 - 5 Bücher, aber seit ich einen größeren Teil meiner Zeit für das Schreiben einplane, geht diese Zeit natürlich beim Lesen verloren.
Nach meinen Beobachtungen gibt es zwei Sorten Vielleser:
- die reinen Konsumenten, denen es oft sogar völlig egal ist, was sie da verschlingen, Hauptsache Buchstaben
- die Sucher.
Zu letzteren zähle ich mich selbst. Ich meine damit die Suche nach dem Buch. Das absolute Nonplusultra der Literatur. Auch wenn ich viele Lieblingsbücher habe, dieses eine, ganz spezielle, war bisher nicht darunter. Denn sonst könnte ich ja aufhören zu lesen...
Die Sucher geben entweder irgendwann auf und werden zu Konsumenten, oder sie beginnen, selber zu schreiben.
Denn wenn es das perfekte Buch noch nicht gibt, kann man es ja vielleicht selber schreiben... eine leichter Anflug von Größenwahn gehört natürlich zur Mentalität dieser Menschen.
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