Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Kapitel, in denen es actionmäßig richtig krachen darf.
Dienstag, 10. August 2010
Hossa
Ich hab ihn überwunden, den inneren Schweinehund. Jawohl, so ist es. Eigentlich wollte ich mich an Flüsternde Steine setzen, plotten, Weltenbau etc. betreiben, aber dann öffnete ich meinen Underdark-Ordner und begann gestern abend einfach mit der Übersetzung des 1.Kapitels. Bis heute habe ich 6 Seiten geschafft, auch wenn das nicht viel klingt, ich bin schon ganz zufrieden. Eine Bahnfahrt nach Hause und eine zur Arbeit, mehr war das nicht. Wenn ich das wieder jeden Tag hinbekomme, bin ich Ende der Woche mit dem ersten Kapitel durch. Das hat etwa 50 Normseiten, darum rechne ich pro Tag 6 -7 Seiten. Reines Schreiben ginge natürlich schneller, aber Übersetzen ist zeitaufwendig. Ich muß meine eigenen Formulierungen und Gedankengänge einfangen und es darf nicht übersetzt klingen, das finde ich am schwersten. Zum Teil schreibe ich ganze Sätze komplett anders, einfach, weil Deutsch und Englisch in vieler Hinsicht doch zu verschieden sind. Aber ich habe einfach richtig Lust, diese Geschichte weiter zu spinnen, darum muß der bestehende Teil unbedingt übersetzt sein.
Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Kapitel, in denen es actionmäßig richtig krachen darf.
Und meine Charaktere mag ich auch und die Handlung auch, ich hoffe nur, daß auch andere (sprich eine Agentur) meinen Enthusiamus für die Story teilen werden...
Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Kapitel, in denen es actionmäßig richtig krachen darf.
Mittwoch, 4. August 2010
Wenn man nicht weiß....
... wo man beginnen soll, fängt man meistens gar nicht an. Das ist so eine Weisheit, deren Wahrheitsgehalt leider gegenwärtig einmal mehr bewiesen ist.
Seit Wochen plane ich einen Webseitenumbau - über die Planung bin ich nicht hinausgekommen.
Seit Wochen möchte ich endlich wieder schreiben - wenn ich nur nicht so viele Projekte zur Wahl hätte.
Seit Wochen will ich neue Einrichtungsgegenstände für meine drei Fellnase (aka Hamster) bauen - mir fehlt nur das Material, da müßte ich mal zum Baumarkt...
Ich stecke in dem dummen Dilemma, daß ich wieder einmal zu wenig Zeit und zu viele anstehende offene Dinge zur Erledigung habe. Und wie soll man zwischen diesen Dingen entscheiden, wenn die Prioritäten alle gleich hoch sind?
Wenn ich bastel kann ich nicht schreiben, wenn ich schreibe kann ich nicht an der Webseite arbeiten, wenn ich an der Webseite arbeite kann ich nicht basteln usw. - ein echter Teufelskreis.
Und was macht der innere Schweinehund, wenn er sich mit solch einem Problem konfrontiert sieht? Richtig, sich in die hinterste Ecke verkrümeln und zur drastischen Prokrastinationen greifen.
Es ist ja schön, das meine WoW Hexe endlich mal 80 geworden ist, daß meine Lotro Waffi auf die 65 zumarschiert, daß Mass Effekt, Venetica und Divinity II tolle Computerspiele sind, aber... all das lenkt nur ab.
Vielleicht ist es einfach nur das Sommerloch, in das meine Kreativität mit einem lauten "Hossa" hineingesprungen ist? Vielleicht haben die vergangenen Wochen mit der Affenhitze zu einer Schmelzung wichtiger, mit der Kreativität beauftragter Gehirnzellen geführt? Ich weiß es nicht. Fakt ist, ich komme zu nix. Und ich habe wirklich tolle Plotideen, für so ziemlich alle meine Schreibprojekte (und das sind ja nicht wenige, siehe hier) und ich brenne eigentlich darauf, all das in die Tat umzusetzen. Vor allem will ich endlich Underdark noch mal neu schreiben, doch auf Deutsch, das muß doch gehen!
Letztes Wochenende war großes Tintenzirkelsommertreffen. Die Atmosphäre war wieder von unglaublicher Kreativität, es zuckte einem förmlich in den Fingern sich ein Laptop unter den Nagel zu reißen und los zu tippen. Aber jetzt - vom Nachtreffenblues gepackt will wieder nüscht.
Und heute abend, das weiß ich schon, wird es auch nicht klappen. Da werde ich nämlich wieder nicht vor 20h in der Wohnung sein, ein Hoch auf den ÖPNV
und dann brauch ich noch etwas zu futtern und muß eine Waschmaschine anwerfen und... dann ist es auch schon wieder 22h und so langsam ruft die Heia. Erwähnte ich schon, daß ich gern dieses Zeitdingsbums von Hermione hätte? Ich hätte natürlich die Mittagspausenzeit prima zum Schreiben nutzen können... aber ehrlich, ein wenig Pause von allem brauch ich auch mal.
Seit Wochen plane ich einen Webseitenumbau - über die Planung bin ich nicht hinausgekommen.
Seit Wochen möchte ich endlich wieder schreiben - wenn ich nur nicht so viele Projekte zur Wahl hätte.
Seit Wochen will ich neue Einrichtungsgegenstände für meine drei Fellnase (aka Hamster) bauen - mir fehlt nur das Material, da müßte ich mal zum Baumarkt...
Ich stecke in dem dummen Dilemma, daß ich wieder einmal zu wenig Zeit und zu viele anstehende offene Dinge zur Erledigung habe. Und wie soll man zwischen diesen Dingen entscheiden, wenn die Prioritäten alle gleich hoch sind?
Wenn ich bastel kann ich nicht schreiben, wenn ich schreibe kann ich nicht an der Webseite arbeiten, wenn ich an der Webseite arbeite kann ich nicht basteln usw. - ein echter Teufelskreis.
Und was macht der innere Schweinehund, wenn er sich mit solch einem Problem konfrontiert sieht? Richtig, sich in die hinterste Ecke verkrümeln und zur drastischen Prokrastinationen greifen.
Es ist ja schön, das meine WoW Hexe endlich mal 80 geworden ist, daß meine Lotro Waffi auf die 65 zumarschiert, daß Mass Effekt, Venetica und Divinity II tolle Computerspiele sind, aber... all das lenkt nur ab.
Vielleicht ist es einfach nur das Sommerloch, in das meine Kreativität mit einem lauten "Hossa" hineingesprungen ist? Vielleicht haben die vergangenen Wochen mit der Affenhitze zu einer Schmelzung wichtiger, mit der Kreativität beauftragter Gehirnzellen geführt? Ich weiß es nicht. Fakt ist, ich komme zu nix. Und ich habe wirklich tolle Plotideen, für so ziemlich alle meine Schreibprojekte (und das sind ja nicht wenige, siehe hier) und ich brenne eigentlich darauf, all das in die Tat umzusetzen. Vor allem will ich endlich Underdark noch mal neu schreiben, doch auf Deutsch, das muß doch gehen!
Letztes Wochenende war großes Tintenzirkelsommertreffen. Die Atmosphäre war wieder von unglaublicher Kreativität, es zuckte einem förmlich in den Fingern sich ein Laptop unter den Nagel zu reißen und los zu tippen. Aber jetzt - vom Nachtreffenblues gepackt will wieder nüscht.
Und heute abend, das weiß ich schon, wird es auch nicht klappen. Da werde ich nämlich wieder nicht vor 20h in der Wohnung sein, ein Hoch auf den ÖPNV
Dienstag, 1. Juni 2010
Archäologische Grabungen...
... habe ich gestern veranstaltet. Und zwar in meinen gesammelten Schreibunterlagen, weil ich einfach mal neugierig war, welche Projekte ich in den letzten Jahren so angesammelt hatte. Sollte ich irgendwie Langeweile verspüren, ich muß mir nur die Liste anschauen, dann weiß ich, daß ich auf Jahre hinaus mit zu Schreibenden Texten versorgt bin.
Hier mal ein kleiner Abriß:
- Die Schattenhüter: eine derzeit als Trilogie geplante, bereits mit mehreren begonnen Kurzgeschichten und einer Vorgeschichte in der Hinterhand erweiterte Highfantasy, aber ohne Orkse, Trolle und Elfen (die Infos dazu noch auf meiner Webseite)
- Das Flüstern der Steine: mindestens auf zwei Teile angelegt, High Fantasy über eine Seherin, noch viel Weltenbau benötigt und viel Plot
- Die Welt in der Gaskugel: ein Einteiler über das Verschwinden der Magie (noch in meiner Schulzeit begonnen, dann ad acta gelegt aber eigentlich viel zu interessant!), bedarf noch intensiven Plottens.
- Die Jedaikin: eine Endzeitgeschichte über 9 Auserwählte, die das Schicksal der Welt entscheiden sollen. Leider einige Parallelen zur Mangareihe X (obwohl ich die damals gar nicht kannte... ) Wird irgendwann nochmal aus der Versenkung geholt und aufgemöbelt.
- Winterkrieg: HighFantasy mit einem Schuß Allegorie, Bezügen zur Älteren Edda und seeehr verquastetem Plot. Bedarf massiver Überarbeitung, vor allem, da ein tragender Charakter eine eigene Geschichte bekommen hat (s.Ilianarys).
- Ilyanaris: eigentlich nur die Hintergrundgeschichte zu einem AD&D Charakter, aber mit soviel Material und bereits geschriebenen Szenen, daß ich es doch zu einem eigenständigen Roman ausbauen werde - unter Entfernung der AD&D Bezüge natürlich. Ursprünglich war der Hauptcharakter dieser Geschichte eine Nebenfigur in Winterkrieg, aber als ich Yuvis in der AD&D Runde zu spielen begann, bekam sie wesentlich mehr Story und Tiefe und es war klar, daß sie mehr Raum einnehmen würde, als ich ihr als Nebenfigur gewähren konnte.
- Der Erdenexodus (Arbeitstitel): die Erde ist klimatisch und ökologisch am Ende, ein Raumschiff wird losgeschickt, um einen alternativen Wohnort zu finden. An Bord: ein Team hochkarätiger Wissenschaftler, allesamt Wunderkinder (da die Reise etwa 20 Jahre dauern wird und man natürlich ein Team geistig und körperlich fitter Personen braucht, wenn das Ziel erreicht ist). Leider hat Disney meine Idee geklaut und in den 80ern eine Serie mit praktisch der gleichen Idee geplant, diese kam aber über den Pilotfilm nie hinaus. Earth Star Voyager Ich hatte gerade mit Schreiben begonnen, als dieser Film im TV lief... danach habe ich die Geschichte ad acta gelegt. Vielleicht kann ich aber noch was draus machen.
- Eine Vampirgeschichte: bis heute wollte mir kein guter Titel einfallen, darum bleibt es erst einmal dabei. Die Geschichte um eine Restauratorin und einen Vampir, ein altes Dokument und einen geheimnisvollen Vampirclan möchte ich eigentlich doch gerne schreiben, kommt vielleicht doch noch.
- Bissige Zeiten: eine Vampirbeißerparodie, die leider daran scheitert, daß ich keine Parodie kann. Wird jetzt zum richtigen Beißer umgebaut (auch wenn ich romanisch nicht gut kann, ich will es versuchen).
- Die Space Opera: ohne Titel bisher und nur mit Grundzügen von Plot, aber irgendwann wird sie geschrieben, ich will Raumschlachten und Duelle zwischen Raumjägern.
- Underdark: eine Vampir/Werwolf Copgeschichte in einem London, welches einige Zeit in der Zukunft angesiedelt ist. Bisher nur auf Englisch geschrieben, was es schwer machen wird, die Geschichte an den Markt zu bringen. Vielleicht geb ich dem Ganzen noch einen Versuch auf Deutsch...
Hier mal ein kleiner Abriß:
- Die Schattenhüter: eine derzeit als Trilogie geplante, bereits mit mehreren begonnen Kurzgeschichten und einer Vorgeschichte in der Hinterhand erweiterte Highfantasy, aber ohne Orkse, Trolle und Elfen (die Infos dazu noch auf meiner Webseite)
- Das Flüstern der Steine: mindestens auf zwei Teile angelegt, High Fantasy über eine Seherin, noch viel Weltenbau benötigt und viel Plot
- Die Welt in der Gaskugel: ein Einteiler über das Verschwinden der Magie (noch in meiner Schulzeit begonnen, dann ad acta gelegt aber eigentlich viel zu interessant!), bedarf noch intensiven Plottens.
- Die Jedaikin: eine Endzeitgeschichte über 9 Auserwählte, die das Schicksal der Welt entscheiden sollen. Leider einige Parallelen zur Mangareihe X (obwohl ich die damals gar nicht kannte... ) Wird irgendwann nochmal aus der Versenkung geholt und aufgemöbelt.
- Winterkrieg: HighFantasy mit einem Schuß Allegorie, Bezügen zur Älteren Edda und seeehr verquastetem Plot. Bedarf massiver Überarbeitung, vor allem, da ein tragender Charakter eine eigene Geschichte bekommen hat (s.Ilianarys).
- Ilyanaris: eigentlich nur die Hintergrundgeschichte zu einem AD&D Charakter, aber mit soviel Material und bereits geschriebenen Szenen, daß ich es doch zu einem eigenständigen Roman ausbauen werde - unter Entfernung der AD&D Bezüge natürlich. Ursprünglich war der Hauptcharakter dieser Geschichte eine Nebenfigur in Winterkrieg, aber als ich Yuvis in der AD&D Runde zu spielen begann, bekam sie wesentlich mehr Story und Tiefe und es war klar, daß sie mehr Raum einnehmen würde, als ich ihr als Nebenfigur gewähren konnte.
- Der Erdenexodus (Arbeitstitel): die Erde ist klimatisch und ökologisch am Ende, ein Raumschiff wird losgeschickt, um einen alternativen Wohnort zu finden. An Bord: ein Team hochkarätiger Wissenschaftler, allesamt Wunderkinder (da die Reise etwa 20 Jahre dauern wird und man natürlich ein Team geistig und körperlich fitter Personen braucht, wenn das Ziel erreicht ist). Leider hat Disney meine Idee geklaut und in den 80ern eine Serie mit praktisch der gleichen Idee geplant, diese kam aber über den Pilotfilm nie hinaus. Earth Star Voyager Ich hatte gerade mit Schreiben begonnen, als dieser Film im TV lief... danach habe ich die Geschichte ad acta gelegt. Vielleicht kann ich aber noch was draus machen.
- Eine Vampirgeschichte: bis heute wollte mir kein guter Titel einfallen, darum bleibt es erst einmal dabei. Die Geschichte um eine Restauratorin und einen Vampir, ein altes Dokument und einen geheimnisvollen Vampirclan möchte ich eigentlich doch gerne schreiben, kommt vielleicht doch noch.
- Bissige Zeiten: eine Vampirbeißerparodie, die leider daran scheitert, daß ich keine Parodie kann. Wird jetzt zum richtigen Beißer umgebaut (auch wenn ich romanisch nicht gut kann, ich will es versuchen).
- Die Space Opera: ohne Titel bisher und nur mit Grundzügen von Plot, aber irgendwann wird sie geschrieben, ich will Raumschlachten und Duelle zwischen Raumjägern.
- Underdark: eine Vampir/Werwolf Copgeschichte in einem London, welches einige Zeit in der Zukunft angesiedelt ist. Bisher nur auf Englisch geschrieben, was es schwer machen wird, die Geschichte an den Markt zu bringen. Vielleicht geb ich dem Ganzen noch einen Versuch auf Deutsch...
Dienstag, 25. Mai 2010
Autorenempfindlichkeit
Es gibt immer wieder Momente in meinem Leben, da zweifel ich daran, jemals wirklich etwas fertig zu stellen, ein Buch soweit abzuschließen, daß ich es an eine Agentur (und hoffentlich einen Verlag) bringen kann.
Gestern abend war wieder so eine kleine Panikattacke fällig. Aber anders als beim letzten Mal (da habe ich ungefähr 1 1/2 Jahre absolut nichts zu Wege gebracht) habe ich dann heute tatsächlich etwas geschrieben. Generell ist das ja schon mal schön. Denn auch wenn es nur ein paar Seiten waren (drei oder vier, was aber für die Rückfahrt in der Straßenbahn völlig ok ist), habe ich mich wenigstens nicht in das Schneckenhaus der Autorenempfindlichkeit zurückgezogen.
Meistens werden solche Schreibpaniken bei mir durch das Lesen anderer Manuskripte ausgelöst. Nicht sofort, sondern mit ein paar Stunde, manchmal sogar Tagen, Zeitverzögerung legt sich dann ein Schalter in meinem Kopf um und ich habe das Gefühl, nur noch Murx zu schreiben. Eigentlich müßte ich in solchen Situationen Leseverbot für meine eigenen Texte bekommen, denn egal was, mir gefällt es dann nicht mehr. Außerdem finde ich meine Ideen langweilig, den Plot uninspiriert und die Charaktere leblos und hölzern. Meine Muse sagte mir dann zum Glück gestern, daß wäre nur meine subjektive Meinung und das was ich schreibe sei nicht schlecht. Wenn die Muse das sagt, dann muß es stimmen - irgendwie zumindest. Darum habe ich mir heute ein Herz gefasst und an meinem Beißer weitergeschrieben.
Ich muß allerdings zugeben, daß da momentan noch nicht viel Beißer drin ist. Ich habe schon ein paar Szenen mit Potential gefunden, die ich dann "beißerisch" aufmotzen könnte, aber richtig gehts jetzt erst los mit der Handlung. ich darf eine Halloweenparty beschreiben, Motto "Vampire - aus alt mach neu" und kann da ein paar schön schmachtige Szenen unterbringen. Vielleicht wird das die erste Leseprobe...
Gestern abend war wieder so eine kleine Panikattacke fällig. Aber anders als beim letzten Mal (da habe ich ungefähr 1 1/2 Jahre absolut nichts zu Wege gebracht) habe ich dann heute tatsächlich etwas geschrieben. Generell ist das ja schon mal schön. Denn auch wenn es nur ein paar Seiten waren (drei oder vier, was aber für die Rückfahrt in der Straßenbahn völlig ok ist), habe ich mich wenigstens nicht in das Schneckenhaus der Autorenempfindlichkeit zurückgezogen.
Meistens werden solche Schreibpaniken bei mir durch das Lesen anderer Manuskripte ausgelöst. Nicht sofort, sondern mit ein paar Stunde, manchmal sogar Tagen, Zeitverzögerung legt sich dann ein Schalter in meinem Kopf um und ich habe das Gefühl, nur noch Murx zu schreiben. Eigentlich müßte ich in solchen Situationen Leseverbot für meine eigenen Texte bekommen, denn egal was, mir gefällt es dann nicht mehr. Außerdem finde ich meine Ideen langweilig, den Plot uninspiriert und die Charaktere leblos und hölzern. Meine Muse sagte mir dann zum Glück gestern, daß wäre nur meine subjektive Meinung und das was ich schreibe sei nicht schlecht. Wenn die Muse das sagt, dann muß es stimmen - irgendwie zumindest. Darum habe ich mir heute ein Herz gefasst und an meinem Beißer weitergeschrieben.
Ich muß allerdings zugeben, daß da momentan noch nicht viel Beißer drin ist. Ich habe schon ein paar Szenen mit Potential gefunden, die ich dann "beißerisch" aufmotzen könnte, aber richtig gehts jetzt erst los mit der Handlung. ich darf eine Halloweenparty beschreiben, Motto "Vampire - aus alt mach neu" und kann da ein paar schön schmachtige Szenen unterbringen. Vielleicht wird das die erste Leseprobe...
Dienstag, 18. Mai 2010
Die Rache der Beißer... oder so ähnlich
Ziemlich lange schon habe ich eine Abneigung gegen Beißer - jene rosa beseiteten, mit halbnackten Männern/Frauen, Wasserfällen, Papageien und ähnlich becoverten "historischen" Liebesromane - an Kitsch und Plotfreiheit sind diese "Werke" wohl kaum zu überbieten.
Dazu gesellten sich vor ein paar Jahren dann die Vampirbeißer (höhö) und im letzten NaNo wollte ich dann eigentlich eine Parodie auf das Beißergenre schreiben.
Dann mußte ich wieder einmal feststellen, daß ich keine Parodie kann - leider. Ich habe aber immer noch Beißertauglichen Plot. Das führte nun vor einiger Zeit dazu, daß ich ernsthaft beschloss, einen richtigen Beißer zu schreiben. Nun ist es also tatsächlich soweit. Auf der Rückfahrt vom Tintenzirkeltreffen am Sonntag habe ich im Zug in einer Stunde aus dem Parodieplot (mit Verwicklungen) einen Beißerplot (ohne Verwicklungen) gemacht. Ich kann so richtig tief in die Tragik- und Schwulstkiste greifen und nebenbei noch die Erotikkiste bemühen. Mittlerweile freue ich mich tatsächlich aufs Schreiben. Eine kleine Szene gab es letzte Woche als Testlauf, jetzt wird der gesamte bisher geschriebene Text auf den vereinfachten und leicht geänderten Plot umgestrickt und dann darf ich munter drauflos beißen... äh, schreiben.
Vielleicht gibt es hier von Zeit zu Zeit Leseproben zur Erheiterung... eurer und meiner.
Dazu gesellten sich vor ein paar Jahren dann die Vampirbeißer (höhö) und im letzten NaNo wollte ich dann eigentlich eine Parodie auf das Beißergenre schreiben.
Dann mußte ich wieder einmal feststellen, daß ich keine Parodie kann - leider. Ich habe aber immer noch Beißertauglichen Plot. Das führte nun vor einiger Zeit dazu, daß ich ernsthaft beschloss, einen richtigen Beißer zu schreiben. Nun ist es also tatsächlich soweit. Auf der Rückfahrt vom Tintenzirkeltreffen am Sonntag habe ich im Zug in einer Stunde aus dem Parodieplot (mit Verwicklungen) einen Beißerplot (ohne Verwicklungen) gemacht. Ich kann so richtig tief in die Tragik- und Schwulstkiste greifen und nebenbei noch die Erotikkiste bemühen. Mittlerweile freue ich mich tatsächlich aufs Schreiben. Eine kleine Szene gab es letzte Woche als Testlauf, jetzt wird der gesamte bisher geschriebene Text auf den vereinfachten und leicht geänderten Plot umgestrickt und dann darf ich munter drauflos beißen... äh, schreiben.
Vielleicht gibt es hier von Zeit zu Zeit Leseproben zur Erheiterung... eurer und meiner.
Mittwoch, 5. Mai 2010
Luc, je suis ton père
Heute mal wieder ein Star Wars Eintrag. Manchmal gibt es schon seltsame Dinge im Star Wars Universum. Zum Beispiel Videos bei Youtube in französischer Sprache... Episode 5: Empire auf Französisch
C3P0, der in stakkatohafter Artikulation noch unverständlicher ist, Lando der nach Gebrauchtwagenhändler klingt... und dann Darth Vader, der erstaunlich eng am Original klingt und das finale "Luc, je suis ton père" mit einem wunderbar triumphierenden Unterton spricht, den ich in der deutschen Fassung immer schon sehr überzogen fand, der aber hier unterschwellig die siegesgewißheit Vaders transportiert. Und dann Luke, der ähnlicher der deutschen Synchronfassung eine hell-jugendliche Stimme hat, die vor Verzweiflung beinahe bricht, als er Vaders Aussage verneint.
Ich mag eigentlich kein Französisch, aber gerade stelle ich fest, daß ich Star Wars (zumindest einen Film) gerne mal in dieser Sprache sehen würde.
Eigentlich erstaunlich, aber es klingt tatsächlich in den entscheidenen Szenen nicht schlecht.
C3P0, der in stakkatohafter Artikulation noch unverständlicher ist, Lando der nach Gebrauchtwagenhändler klingt... und dann Darth Vader, der erstaunlich eng am Original klingt und das finale "Luc, je suis ton père" mit einem wunderbar triumphierenden Unterton spricht, den ich in der deutschen Fassung immer schon sehr überzogen fand, der aber hier unterschwellig die siegesgewißheit Vaders transportiert. Und dann Luke, der ähnlicher der deutschen Synchronfassung eine hell-jugendliche Stimme hat, die vor Verzweiflung beinahe bricht, als er Vaders Aussage verneint.
Ich mag eigentlich kein Französisch, aber gerade stelle ich fest, daß ich Star Wars (zumindest einen Film) gerne mal in dieser Sprache sehen würde.
Dienstag, 4. Mai 2010
May the 4th be with you
A happy Star Wars day to all Jedi Junkies
Ach ja und wer nicht weiß, wovon ich spreche: May the 4th be with you
Ach ja und wer nicht weiß, wovon ich spreche: May the 4th be with you
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